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Aref Ruqaa

Eine arabische Schrift im klassischen kalligrafischen Ruqaa-Stil mit aufrechter, mit der Feder geschriebener Lateinschrift, in zwei Strichstärken.

Serif 2 Schnitte von Abdullah Aref, Khaled Hosny, Hermann Zapf OFL

Aref Ruqaa ist eine arabische Schrift im klassischen kalligrafischen Ruqaa-Stil, gestaltet von Abdullah Aref in einem Projekt unter der Leitung von Khaled Hosny. Die lateinischen Buchstaben basieren auf AMS Euler und wurden für normalen Text neu abgestimmt. Aref Ruqaa hat zwei Strichstärken, Regular und Bold, mit 739 Glyphen und steht für Titel unter der SIL Open Font License 1.1.

Vorschau des Fonts Aref Ruqaa
Vorschau von trendhub aus den Font-Dateien erzeugt.

أبجد هوز حطي كلمن سعفص قرشت ثخذ ضظغ

Aref Ruqaa, Schriftsystem Arabisch: die traditionelle Abdschad-Reihenfolge der Buchstaben, gesetzt in Regular.
Entwurf
Abdullah Aref, Khaled Hosny, Hermann Zapf
Klassifikation
Serif
Lizenz
SIL Open Font License 1.1
Schnitte
2 2 Strichstärken
Variable Font
Nein
Glyphen
739
Geprüfte Sprachen
13 zur Liste
Zuletzt aktualisiert
Version 1.003

Offizielle Quelle: Google Fonts. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus den Font-Dateien und den veröffentlichten Daten der Quelle.

Aref Ruqaa ausprobieren

Beispieltext

Überschreib den Beispieltext, um eigene Wörter zu testen. Die Vorschau lädt von Aref Ruqaa nur ein lateinisches Subset, der Download enthält die vollständigen Dateien.

Schriftmuster von Aref Ruqaa
Schriftmuster von Aref Ruqaa: Alphabet, Ziffern und Strichstärken. Bild von trendhub aus den Font-Dateien erzeugt.

Strichstärken und Schnitte

  • Regular 400Aref Ruqaa Regular
  • Bold 700Aref Ruqaa Bold

Über Aref Ruqaa

Aref Ruqaa ist eine arabische Schrift, die Ruqaa, eine klassische kalligrafische Handschrift, als Font nachbilden will. Neben dem Arabischen enthält sie ein lateinisches Alphabet aus AMS Euler, dessen Abstände für Fließtext statt für Mathematik angepasst wurden; Hermann Zapf wird unter den Gestaltern der Familie genannt. Im Schriftmuster ist diese Lateinschrift aufrecht und doch deutlich mit der Feder geschrieben: Die Striche schwellen an und laufen spitz aus, die Stämme weiten sich an den Enden statt formaler Serifen, das A hat eine spitze, geneigte Spitze, und y und z enden in geschwungenen kalligrafischen Schwänzen. Es gibt zwei Strichstärken, Regular und Bold, ohne Kursive. Die Fonts enthalten 739 Glyphen für Arabisch und das Subset Lateinisch (Basis). Als Designer nennen die Fonts Abdullah Aref, und Khaled Hosny, der in Kairo arbeitet, leitet das Projekt. Die Lizenz ist die SIL Open Font License 1.1.

Wofür sich Aref Ruqaa eignet

Arabische Headlines und Titel
Das Vorbild Ruqaa gibt Titeln den Charakter handgeschriebener Kalligrafie, mit Bold für die Hauptzeile.
Buchcover und Plakate
Mit zwei Strichstärken können sich ein Titel und eine Autorenzeile denselben kalligrafischen Stil teilen.
Zweisprachige Einladungen und Urkunden
Die mit der Feder geschriebene Lateinschrift wurde passend zum Arabischen gewählt, sodass Namen in beiden Schriftsystemen einen handschriftlichen Ton behalten.
Kurze lateinische Display-Zeilen
Für sich genommen geben die aufrechten Buchstaben mit den geweiteten Strichenden einer Überschrift einen kalligrafischen Look ohne Schrägstellung.

Glyphen

!"#$%&'()*+,-./0123456789:;<=>?@ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ[\]^_`abcdefghijklmnopqrstuvwxyz{|}~¡¢

Zeichen aus Latin und Latin Extended im Vorschau-Subset. Die vollständige Familie hat 739 Glyphen.

Sprachunterstützung

Die Familie enthält die Grundbuchstaben, mit denen diese Sprachen geschrieben werden:

  • Englisch
  • Französisch
  • Deutsch
  • Spanisch
  • Portugiesisch
  • Italienisch
  • Niederländisch
  • Schwedisch
  • Norwegisch
  • Dänisch
  • Finnisch
  • Isländisch
  • Katalanisch

Selten gebrauchte Buchstaben, die im Font fehlen: Französisch Ÿ.

Weitere Schriftsysteme neben dem lateinischen, für die die Familie Glyphen enthält: Arabisch. Genannt sind Schriftsysteme. Das ist keine Zusage für jede Sprache, die damit geschrieben wird.

In den Dateien gefundene Zeichensätze: arabic, latin. Die Sprachliste prüft, ob die nötigen Buchstaben im Font vorhanden sind. Über die typografische Qualität in der jeweiligen Sprache sagt sie nichts.

Lizenz

SIL Open Font License 1.1Copyright 2015-2020 The Aref Ruqaa Project Authors (https://github.com/alif-type/aref-ruqaa), with Reserved Font Name EURM10.

Was die Lizenz erlaubt

  • Die Fonts privat und kommerziell nutzen, im Druck, im Web und in Apps.
  • Die Fonts verändern und daraus neue Versionen erstellen.
  • Die Fonts weitergeben, einzeln oder zusammen mit Software, solange Lizenztext und Urheberrechtsvermerk beiliegen.

Bedingungen

  • Die Fonts dürfen nicht für sich allein verkauft werden.
  • Eine geänderte Version muss unter derselben Lizenz bleiben und darf ohne Erlaubnis des Rechteinhabers keinen Reserved Font Name verwenden.
  • Die Namen der Urheber dürfen nicht ohne Erlaubnis verwendet werden, um eine geänderte Version zu bewerben.

Dies ist eine kurze Zusammenfassung, keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist der Lizenztext: OFL im Volltext lesen. Eine Kopie liegt dem Download bei.

Fonts, die zu Aref Ruqaa passen

Abel Sans Serif

Aref Ruqaa (Serif) trifft auf Abel (Sans Serif, 1 Strichstärke): Der Unterschied im Aufbau trennt Überschriften vom Text.

Azeret Mono Monospace

Azeret Mono ist eine Monospace-Familie (9 Strichstärken) für Code und Zahlen, neben Aref Ruqaa als Textschrift.

Actor Sans Serif

Aref Ruqaa (Serif) trifft auf Actor (Sans Serif, 1 Strichstärke): Der Unterschied im Aufbau trennt Überschriften vom Text.

Die Vorschläge folgen einfachen Regeln aus den Datensätzen: eine kontrastierende Klassifikation und genug Strichstärken für Fließtext. Sie sind ein Ausgangspunkt, kein Urteil.

Aref Ruqaa im Web verwenden

Lade die Familie herunter, lege die Dateien auf deinen eigenen Server und binde sie per CSS ein. Bitte verlinke nicht auf die Dateien bei trendhub.net: Die Vorschaudateien hier sind Subsets, und ihre Adressen ändern sich.

CSS, selbst gehostet
@font-face {
  font-family: "Aref Ruqaa";
  src: url("/assets/fonts/ArefRuqaa-Bold.ttf") format("truetype");
  font-weight: 700;
  font-style: normal;
  font-display: swap;
}
@font-face {
  font-family: "Aref Ruqaa";
  src: url("/assets/fonts/ArefRuqaa-Regular.ttf") format("truetype");
  font-weight: 400;
  font-style: normal;
  font-display: swap;
}

body {
  font-family: "Aref Ruqaa", serif;
}

Oder du lädst die Familie von der offiziellen Quelle. Google Fonts liefert Aref Ruqaa mit diesem Markup aus:

HTML, Google Fonts

Gut zu wissen

Nur Basis-Lateinisch
Die lateinische Seite beschränkt sich auf das Subset Lateinisch (Basis). Französisch ist abgedeckt, bis auf das seltene Versal-Ÿ.
Zwei Strichstärken, keine Kursive
Aref Ruqaa gibt es in Regular 400 und Bold 700. Es ist kein Variable Font.
Reservierter Name
Der Lizenzvermerk enthält den Reserved Font Name EURM10, den eine veränderte Version nicht ohne Erlaubnis verwenden darf.

Häufige Fragen

Ist Aref Ruqaa kostenlos für die kommerzielle Nutzung?

Ja, unter der SIL Open Font License 1.1. Aref Ruqaa darf in privaten und kommerziellen Projekten verwendet, verändert und weitergegeben werden. Der Font darf aber nicht für sich allein verkauft werden, und eine veränderte Version muss unter derselben Lizenz bleiben und darf einen Reserved Font Name nicht ohne Erlaubnis verwenden.

Wer hat Aref Ruqaa gestaltet?

Aref Ruqaa wird Abdullah Aref, Khaled Hosny und Hermann Zapf zugeschrieben. Abdullah Aref ist in den Fonts als Designer genannt, Khaled Hosny leitet das Projekt, und die Lateinschrift basiert auf AMS Euler.

Wie viele Strichstärken hat Aref Ruqaa?

Aref Ruqaa hat zwei Strichstärken, Regular 400 und Bold 700, und keine Kursiven.

Was ist Ruqaa?

Ruqaa ist ein klassischer Stil der arabischen Kalligrafie. Aref Ruqaa ist eine Schrift, die diesen Stil als Font einfangen will.

Welche Sprachen unterstützt Aref Ruqaa?

Aref Ruqaa enthält die arabische Schrift sowie die lateinischen Buchstaben, die für Englisch und westeuropäische Sprachen wie Deutsch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch nötig sind; Französisch ist abgedeckt, bis auf das seltene Versal-Ÿ.

Kommentare

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