Art-déco-Fonts und geometrische Display-Schriften der 1920er Jahre
Haarfeine Geometrische, mehrlinige Versalien und kontrastreiche Display-Schriften nach Art der 1920er und 1930er Jahre, dazu zwei Verwandte aus dem Bauhaus.
The Grand Hotel
Das Lettering des Art déco gehört in die Jahre zwischen den Weltkriegen: Kinofassaden, Ozeandampferplakate, Cocktailkarten, die Titelseiten von Romanen des Jazz-Zeitalters. Es nahm das neue geometrische Alphabet der 1920er Jahre und schmückte es aus. Die Proportionen wurden theatralisch, die Querbalken von A, E und H sehr hoch oder sehr tief gesetzt. Runde Buchstaben waren echte Kreise neben schmalen geraden. Die Striche waren entweder haarfein oder dramatisch in dick und dünn geteilt, und Versalien waren oft mit parallelen Inline-Streifen gefüllt.
Das sind die Merkmale, auf die man achten sollte. Eine tiefe oder hohe Taille der Versalien verrät am schnellsten den Stil. Ein extremer Breitenunterschied zwischen O und E ist ein weiteres Kennzeichen. Viele Deco-Schriften bestehen nur aus Versalien oder haben Kleinbuchstaben mit winziger x-Höhe und hohen Oberlängen, was die schlaksige Eleganz der Epoche ergibt.
Am überzeugendsten wirkt der Stil in kurzen Zeilen gesperrter Versalien, metallisch oder cremefarben auf dunklem Grund, mit dünnen Linien und einfachem geometrischem Zierwerk. Eine verwandte Strömung ist hier ebenfalls vertreten: das strengere Bauhaus-Lettering derselben Jahre, schlichter im Aufbau und ohne Zierrat. Die Hinweise nennen, welche Quelle der jeweilige Eintrag anführt.
-
Limelight
Heavy stems against hairline strokes, in a high-contrast geometric style its notes link to the 1920s, the theater and Hollywood film.
-
Poiret One
Hairline geometric letters with Art Deco proportions, built from circles and straight lines.
-
Righteous
Heavy, even strokes on a grid with an arched A and near-circular bowls, after the capitals on deco posters by a Hungarian artist.
-
Monoton
Each stroke is split into thin parallel lines, a take on multi-line metal types of the early 1930s, for sizes above 30 points.
-
Josefin Sans
Nahezu kreisrunde Buchstaben und eine x-Höhe auf halber Versalhöhe, gezeichnet mit Blick auf die geometrischen Serifenlosen der 1920er Jahre.
-
Jost
Ein breites, rundes O und G neben einem schmalen E, F und S, mit spitzen A, M und N, angelehnt an deutsche Serifenlose der 1920er Jahre.
-
Staatliches
Narrow, heavy capitals drawn in response to the title lettering of a 1923 Bauhaus exhibition catalog.
Die Schriftproben laden von jeder Familie ein lateinisches Basis-Subset. Jede Familie hier hat eine offene Lizenz. Auf ihrer Seite stehen die Bedingungen und die Originaldateien.
Fragen zu Art-déco-Fonts und geometrische Display-Schriften der 1920er Jahre
Was lässt einen Font nach Art déco aussehen?
Geometrischer Aufbau mit übertriebenen Proportionen: sehr hohe oder tiefe Querbalken, kreisrunde Buchstaben neben schmalen, starker Dick-Dünn-Kontrast oder haarfeine Striche und oft eine Inline-Verzierung.
Welchen Font nehme ich für eine Einladung zu einer Party im Stil der 1920er Jahre?
Eine haarfeine Geometrische oder eine Inline-Display-Schrift für den Titel, in gesperrten Versalien gesetzt, dazu eine schlichte helle Sans für die Angaben.
Sind diese Art-déco-Fonts kostenlos für kommerzielle Projekte?
Ja. Jede Familie hier steht unter der SIL Open Font License, die kommerzielle Nutzung, Einbettung und Veränderung erlaubt. Die Fonts dürfen nicht für sich allein verkauft werden.