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Cantarell

Eine humanistische Sans Serif von Dave Crossland, entwickelt zum Lesen am Bildschirm und mit Open-Source-Werkzeugen gebaut.

Sans Serif 4 Schnitte von Dave Crossland OFL

Cantarell ist eine humanistische Sans-Serif-Familie, die Dave Crossland 2009 während seines MA in Typeface Design an der University of Reading zum Lesen am Bildschirm gestaltete. Cantarell hat vier Schnitte: Regular und Bold, jeweils mit Kursive. Sie steht unter der SIL Open Font License 1.1 und eignet sich für Oberflächentexte, Webseiten und kurze Dokumente.

Vorschau des Fonts Cantarell
Vorschau von trendhub aus den Font-Dateien erzeugt.
Entwurf
Dave Crossland
Klassifikation
Sans Serif
Lizenz
SIL Open Font License 1.1
Schnitte
4 2 Strichstärken, mit Kursiven
Variable Font
Nein
Glyphen
391
Geprüfte Sprachen
23 zur Liste
Zuletzt aktualisiert
Version 1.004
Einsatzbereiche
FließtextOberflächen

Offizielle Quelle: Google Fonts. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus den Font-Dateien und den veröffentlichten Daten der Quelle.

Cantarell ausprobieren

Beispieltext

Überschreib den Beispieltext, um eigene Wörter zu testen. Die Vorschau lädt von Cantarell nur ein lateinisches Subset, der Download enthält die vollständigen Dateien.

Schriftmuster von Cantarell
Schriftmuster von Cantarell: Alphabet, Ziffern und Strichstärken. Bild von trendhub aus den Font-Dateien erzeugt.

Strichstärken und Schnitte

  • Regular 400Cantarell Regular Kursiv
  • Bold 700Cantarell Bold Bold Italic

Über Cantarell

Cantarell ist eine zeitgenössische humanistische Sans Serif, entwickelt zum Lesen am Bildschirm; ihr Gestalter Dave Crossland hatte ein bestimmtes Ziel vor Augen, nämlich Webseiten auf einem HTC-Dream-Smartphone. Er zeichnete sie 2009 während seines Studiums der Schriftgestaltung an der University of Reading, ausschließlich mit Open-Source-Software, vor allem FontForge. Im Schriftmuster sind die Buchstaben breit und locker gesetzt, mit offenen Formen bei a, c, e und s und Strichen, die kaum in der Dicke variieren. Die Familie hat zwei Strichstärken, Regular 400 und Bold 700, jeweils mit Kursive, und ist keine Variable Font. Korrekturen an den Metadaten im Oktober 2022 benannten den früheren Schnitt Oblique in Italic um. Jeder Font hat 391 Glyphen für Lateinisch und Lateinisch erweitert. Die Lizenz ist die SIL Open Font License 1.1, und die Projekthinweise laden Nutzer ein, die Fonts um Glyphen zu erweitern, die ihre eigenen Schriftsysteme brauchen.

Wofür sich Cantarell eignet

Oberflächentexte
Breite, offene Buchstaben mit großzügigem Abstand bleiben in Menüs, Dialogen und Einstellungslisten gut unterscheidbar.
Webseiten, die auf dem Smartphone gelesen werden
Die Familie wurde mit einem kleinen mobilen Bildschirm als Testfall entwickelt.
Einfache Dokumente
Regular und Bold mit ihren Kursiven decken Text, Überschriften und Hervorhebungen in Notizen, Handbüchern und Seiten im Stil einer Readme ab.
Open-Source-Projekte, die ihre Fonts erweitern
Der Gestalter lädt ausdrücklich dazu ein, fehlende Glyphen unter der Open Font License zu ergänzen, und die Familie wurde mit offenen Werkzeugen gebaut.

Glyphen

!"#$%&'()*+,-./0123456789:;<=>?@ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ[\]^_`abcdefghijklmnopqrstuvwxyz{|}~¡¢

Zeichen aus Latin und Latin Extended im Vorschau-Subset. Die vollständige Familie hat 391 Glyphen.

Sprachunterstützung

Die Familie enthält die Grundbuchstaben, mit denen diese Sprachen geschrieben werden:

  • Englisch
  • Französisch
  • Deutsch
  • Spanisch
  • Portugiesisch
  • Italienisch
  • Niederländisch
  • Schwedisch
  • Norwegisch
  • Dänisch
  • Finnisch
  • Isländisch
  • Katalanisch
  • Türkisch
  • Polnisch
  • Tschechisch
  • Slowakisch
  • Ungarisch
  • Kroatisch
  • Slowenisch
  • Litauisch
  • Lettisch
  • Estnisch

In den Dateien gefundene Zeichensätze: latin, latin-ext. Die Sprachliste prüft, ob die nötigen Buchstaben im Font vorhanden sind. Über die typografische Qualität in der jeweiligen Sprache sagt sie nichts.

Lizenz

SIL Open Font License 1.1Copyright 2009 The Cantarell Project Authors (https://github.com/davelab6/cantarell)

Was die Lizenz erlaubt

  • Die Fonts privat und kommerziell nutzen, im Druck, im Web und in Apps.
  • Die Fonts verändern und daraus neue Versionen erstellen.
  • Die Fonts weitergeben, einzeln oder zusammen mit Software, solange Lizenztext und Urheberrechtsvermerk beiliegen.

Bedingungen

  • Die Fonts dürfen nicht für sich allein verkauft werden.
  • Eine geänderte Version muss unter derselben Lizenz bleiben und darf ohne Erlaubnis des Rechteinhabers keinen Reserved Font Name verwenden.
  • Die Namen der Urheber dürfen nicht ohne Erlaubnis verwendet werden, um eine geänderte Version zu bewerben.

Dies ist eine kurze Zusammenfassung, keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist der Lizenztext: OFL im Volltext lesen. Eine Kopie liegt dem Download bei.

Fonts, die zu Cantarell passen

Bodoni Moda Serif

Cantarell (Sans Serif) trifft auf Bodoni Moda (Serif, 6 Strichstärken): Der Unterschied im Aufbau trennt Überschriften vom Text.

Bree Serif Slab Serif

Cantarell (Sans Serif) trifft auf Bree Serif (Slab Serif, 1 Strichstärke): Der Unterschied im Aufbau trennt Überschriften vom Text.

Google Sans Code Monospace

Google Sans Code ist eine Monospace-Familie (6 Strichstärken) für Code und Zahlen, neben Cantarell als Textschrift.

Die Vorschläge folgen einfachen Regeln aus den Datensätzen: eine kontrastierende Klassifikation und genug Strichstärken für Fließtext. Sie sind ein Ausgangspunkt, kein Urteil.

Cantarell im Web verwenden

Lade die Familie herunter, lege die Dateien auf deinen eigenen Server und binde sie per CSS ein. Bitte verlinke nicht auf die Dateien bei trendhub.net: Die Vorschaudateien hier sind Subsets, und ihre Adressen ändern sich.

CSS, selbst gehostet
@font-face {
  font-family: "Cantarell";
  src: url("/assets/fonts/Cantarell-Bold.ttf") format("truetype");
  font-weight: 700;
  font-style: normal;
  font-display: swap;
}
@font-face {
  font-family: "Cantarell";
  src: url("/assets/fonts/Cantarell-BoldItalic.ttf") format("truetype");
  font-weight: 700;
  font-style: italic;
  font-display: swap;
}
@font-face {
  font-family: "Cantarell";
  src: url("/assets/fonts/Cantarell-Italic.ttf") format("truetype");
  font-weight: 400;
  font-style: italic;
  font-display: swap;
}
@font-face {
  font-family: "Cantarell";
  src: url("/assets/fonts/Cantarell-Regular.ttf") format("truetype");
  font-weight: 400;
  font-style: normal;
  font-display: swap;
}

body {
  font-family: "Cantarell", sans-serif;
}

Oder du lädst die Familie von der offiziellen Quelle. Google Fonts liefert Cantarell mit diesem Markup aus:

HTML, Google Fonts

Gut zu wissen

Zwei Strichstärken
Cantarell hat nur Regular 400 und Bold 700, jeweils mit Kursive.
Aus Oblique wurde Italic
Seit dem Metadaten-Update vom Oktober 2022 heißen die geneigten Schnitte Italic statt Oblique.
Rumänisch ist unvollständig
Lateinisch und Lateinisch erweitert sind abgedeckt, aber nicht alle Buchstaben für Rumänisch sind vorhanden.

Häufige Fragen

Ist Cantarell kostenlos für kommerzielle Nutzung?

Ja. Cantarell steht unter der SIL Open Font License 1.1, die private und kommerzielle Nutzung, Änderung und Weitergabe erlaubt. Die Fonts dürfen nicht für sich allein verkauft werden, und geänderte Versionen bleiben unter derselben Lizenz.

Wer hat Cantarell gestaltet?

Cantarell wurde 2009 von Dave Crossland gestaltet, während seines MA in Typeface Design an der University of Reading.

Wie viele Strichstärken hat Cantarell?

Cantarell hat zwei Strichstärken, Regular 400 und Bold 700. Jede hat eine Kursive, zusammen vier Schnitte.

Ist Cantarell eine Variable Font?

Nein. Cantarell ist in diesem Paket keine Variable Font; es kommt als vier statische Dateien.

Welche Sprachen unterstützt Cantarell?

Cantarell enthält die Buchstaben für Englisch und die meisten west- und mitteleuropäischen Sprachen, darunter Französisch, Deutsch, Spanisch, Türkisch, Polnisch und Tschechisch. Kyrillisch und Griechisch sind nicht enthalten.

Kommentare

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