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B612

Eine Serifenlose, entworfen und getestet zum Lesen von Daten auf Cockpit-Bildschirmen in Flugzeugen, in zwei Strichstärken mit Kursiven.

Sans Serif 4 Schnitte von PolarSys, Nicolas Chauveau, Thomas Paillot und anderen OFL

B612 ist eine serifenlose Schriftfamilie, die Airbus in Auftrag gab und die mit der Agentur Intactile Design und ENAC gestaltet wurde, um auf Cockpit-Bildschirmen in Flugzeugen lesbar zu bleiben. B612 hat zwei Strichstärken, Regular und Bold, jeweils mit Kursive, sowie eine Monospace-Begleiterin, B612 Mono. B612 steht unter der SIL Open Font License 1.1 und eignet sich für Interfaces, Instrumente und Datenanzeigen.

Vorschau des Fonts B612
Vorschau von trendhub aus den Font-Dateien erzeugt.
Entwurf
PolarSys, Nicolas Chauveau, Thomas Paillot, Jonathan Favre-Lamarine, Jean-Luc Vinot
Klassifikation
Sans Serif
Lizenz
SIL Open Font License 1.1
Schnitte
4 2 Strichstärken, mit Kursiven
Variable Font
Nein
Glyphen
593
Geprüfte Sprachen
13 zur Liste
Zuletzt aktualisiert
Version 1.008
Einsatzbereiche
OberflächenTech

Offizielle Quelle: Google Fonts. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus den Font-Dateien und den veröffentlichten Daten der Quelle.

B612 ausprobieren

Beispieltext

Überschreib den Beispieltext, um eigene Wörter zu testen. Die Vorschau lädt von B612 nur ein lateinisches Subset, der Download enthält die vollständigen Dateien.

Schriftmuster von B612
Schriftmuster von B612: Alphabet, Ziffern und Strichstärken. Bild von trendhub aus den Font-Dateien erzeugt.

Strichstärken und Schnitte

  • Regular 400B612 Regular Kursiv
  • Bold 700B612 Bold Bold Italic

Über B612

B612 ist eine serifenlose Schrift zum Lesen von Daten auf Cockpit-Displays. Die offiziellen Hinweise beschreiben eine Forschungszusammenarbeit, die Airbus 2010 mit ENAC und der Université de Toulouse III begann, um eine Luftfahrtschrift zu definieren, gefolgt von der Zeichnung der Fonts 2012 in der Agentur Intactile Design. Ziel waren Lesbarkeit unter schlechten Bedingungen und ein gleichmäßiges Schriftbild für alles, was Piloten lesen: einzelne Begriffe, Kartenbeschriftungen, Listen von Wegpunkten, gemischte Versalien und Zahlen. Im Schriftmuster zeigt sich das in offenen Öffnungen, großzügigem Buchstabenabstand, einer Ziffer 1 mit deutlicher Fahne und festen eckigen und geschweiften Klammern. Der Name verweist auf den Asteroiden in der Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry. Geliefert werden vier statische Dateien: Regular, Italic, Bold und Bold Italic. Die 593 Glyphen decken westeuropäisches Lateinisch ab und enthalten griechische Zeichen.

Wofür sich B612 eignet

Instrumententafeln und eingebettete Bildschirme
Lesbarkeit auf Cockpit-Displays war die Vorgabe, die sich auch auf Anzeigen in Fahrzeugen, in der Medizin und in der Industrie übertragen lässt.
Dashboards für Leitstellen
Großzügige Abstände und offene Formen halten Werte und Beschriftungen auf dichten Überwachungsbildschirmen auseinander.
Beschriftungen von Karten und Diagrammen
Kurze Begriffe auf einer Karte zu lesen gehört zu den Situationen, für die die Familie getestet wurde.
Codes aus Buchstaben und Zahlen
Kennungen im Stil von Flugnummern, Teilenummern und Koordinaten waren Teil der Gestaltungsaufgabe.
Text in Anwendungen
Regular und Bold mit Kursiven decken in Software Beschriftungen, Fließtext und Hervorhebungen ab.

Glyphen

!"#$%&'()*+,-./0123456789:;<=>?@ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ[\]^_`abcdefghijklmnopqrstuvwxyz{|}~¡¢

Zeichen aus Latin und Latin Extended im Vorschau-Subset. Die vollständige Familie hat 593 Glyphen.

Sprachunterstützung

Die Familie enthält die Grundbuchstaben, mit denen diese Sprachen geschrieben werden:

  • Englisch
  • Französisch
  • Deutsch
  • Spanisch
  • Portugiesisch
  • Italienisch
  • Niederländisch
  • Schwedisch
  • Norwegisch
  • Dänisch
  • Finnisch
  • Isländisch
  • Katalanisch

Weitere Schriftsysteme neben dem lateinischen, für die die Familie Glyphen enthält: Griechisch (unvollständig, es fehlt: Π, ρ). Genannt sind Schriftsysteme. Das ist keine Zusage für jede Sprache, die damit geschrieben wird.

In den Dateien gefundene Zeichensätze: latin. Die Sprachliste prüft, ob die nötigen Buchstaben im Font vorhanden sind. Über die typografische Qualität in der jeweiligen Sprache sagt sie nichts.

Lizenz

SIL Open Font License 1.1Copyright 2012 The B612 Project Authors (https://github.com/polarsys/b612)

Was die Lizenz erlaubt

  • Die Fonts privat und kommerziell nutzen, im Druck, im Web und in Apps.
  • Die Fonts verändern und daraus neue Versionen erstellen.
  • Die Fonts weitergeben, einzeln oder zusammen mit Software, solange Lizenztext und Urheberrechtsvermerk beiliegen.

Bedingungen

  • Die Fonts dürfen nicht für sich allein verkauft werden.
  • Eine geänderte Version muss unter derselben Lizenz bleiben und darf ohne Erlaubnis des Rechteinhabers keinen Reserved Font Name verwenden.
  • Die Namen der Urheber dürfen nicht ohne Erlaubnis verwendet werden, um eine geänderte Version zu bewerben.

Dies ist eine kurze Zusammenfassung, keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist der Lizenztext: OFL im Volltext lesen. Eine Kopie liegt dem Download bei.

Fonts, die zu B612 passen

B612 Mono Monospace

B612 Mono ist die dicktengleiche Variante von B612, sodass Code und tabellarische Daten im selben Entwurf neben Text in B612 stehen können.

Die Vorschläge folgen einfachen Regeln aus den Datensätzen: eine kontrastierende Klassifikation und genug Strichstärken für Fließtext. Sie sind ein Ausgangspunkt, kein Urteil.

B612 im Web verwenden

Lade die Familie herunter, lege die Dateien auf deinen eigenen Server und binde sie per CSS ein. Bitte verlinke nicht auf die Dateien bei trendhub.net: Die Vorschaudateien hier sind Subsets, und ihre Adressen ändern sich.

CSS, selbst gehostet
@font-face {
  font-family: "B612";
  src: url("/assets/fonts/B612-Bold.ttf") format("truetype");
  font-weight: 700;
  font-style: normal;
  font-display: swap;
}
@font-face {
  font-family: "B612";
  src: url("/assets/fonts/B612-BoldItalic.ttf") format("truetype");
  font-weight: 700;
  font-style: italic;
  font-display: swap;
}
@font-face {
  font-family: "B612";
  src: url("/assets/fonts/B612-Italic.ttf") format("truetype");
  font-weight: 400;
  font-style: italic;
  font-display: swap;
}
@font-face {
  font-family: "B612";
  src: url("/assets/fonts/B612-Regular.ttf") format("truetype");
  font-weight: 400;
  font-style: normal;
  font-display: swap;
}

body {
  font-family: "B612", sans-serif;
}

Oder du lädst die Familie von der offiziellen Quelle. Google Fonts liefert B612 mit diesem Markup aus:

HTML, Google Fonts

Gut zu wissen

Zwei Strichstärken
B612 hat Regular 400 und Bold 700, jeweils mit Kursive, und nichts Leichteres oder Schwereres.
Es gibt eine Monospace-Begleiterin
B612 Mono ist die dicktengleiche Variante desselben Entwurfs.
Westeuropäisches Lateinisch
Vorhanden ist nur das Subset Lateinisch, zusätzlich mit griechischen Zeichen.

Häufige Fragen

Ist B612 für die kommerzielle Nutzung kostenlos?

B612 lässt sich unter der SIL Open Font License 1.1 ohne Gebühr in kommerziellen Projekten verwenden. Die Lizenz erlaubt auch, die Fonts zu ändern und weiterzugeben, doch sie dürfen nicht allein verkauft werden, und abgeleitete Versionen müssen dieselbe Lizenz behalten.

Wer hat B612 gestaltet?

B612 wird Nicolas Chauveau, Thomas Paillot, Jonathan Favre-Lamarine und Jean-Luc Vinot zugeschrieben, zusätzlich ist PolarSys aufgeführt. Der Font nennt Airbus als Hersteller.

Wie viele Strichstärken hat B612?

B612 hat zwei Strichstärken, Regular 400 und Bold 700, jeweils mit einer Kursive.

Warum heißt der Font B612?

Laut der offiziellen Beschreibung ist B612 nach dem fiktiven Asteroiden in der Erzählung des Fliegers und Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry benannt.

Welche Sprachen unterstützt B612?

B612 enthält die Buchstaben für Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Niederländisch, Katalanisch und die nordischen Sprachen.

Kommentare

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